Man page - systemd-nsresourced(8)
Packages contains this manual
- sysupdate.features(5)
- portablectl(1)
- machinectl(1)
- sysupdate.d(5)
- org.freedesktop.import1(5)
- importctl(1)
- systemd-portabled(8)
- systemd-import-generator(8)
- systemd-portabled.service(8)
- systemd-dissect(1)
- systemd-machined.service(8)
- systemd-importd.service(8)
- systemd.nspawn(5)
- systemd-nspawn(1)
- systemd-sysupdate.service(8)
- systemd-mountfsd.service(8)
- systemd-sysupdate-reboot.service(8)
- systemd-nsresourced(8)
- systemd-mountfsd(8)
- systemd-sysupdate(8)
- mount.ddi(1)
- systemd-sysupdate.timer(8)
- systemd-nsresourced.service(8)
- systemd-sysupdate-reboot.timer(8)
- systemd-machined(8)
- systemd-importd(8)
apt-get install systemd-container
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SYSTEMD-NSRESOURCED.SERVICE
BEZEICHNUNGÜBERSICHT
BESCHREIBUNG
SIEHE AUCH
ANMERKUNGEN
ÜBERSETZUNG
BEZEICHNUNG
systemd-nsresourced.service, systemd-nsresourced - Benutzernamensraum-Ressourcendelegationsdienst
ÜBERSICHT
systemd-nsresourced.service
/usr/lib/systemd/systemd-nsresourced
BESCHREIBUNG
systemd-nsresourced ist ein Systemdienst, der die flüchtige Delegation eines UID/GID-Bereichs an einen, durch einen Client reservierten Benutzernamensraum (siehe user_namespaces (7)) mittels einer Varlink-IPC-API erlaubt.
Nicht privilegierte Clients können einen Benutzernamensraum reservieren und dann mittels dieses Dienstes die Zuweisung eines UID/GID-Bereichs anfordern. Der Benutzernamensraum kann dann zur Ausführung von Containern und anderen Sandboxes verwandt werden und/oder auf eine Einhängung mit zugeordneter Kennung angewandt werden.
Reservierungen von UIDs/GIDs auf diese Art sind flüchtig: wenn ein Benutzernamensraum verschwindet, wird sein UID/GID-Bereich wieder zum Fundus der verfügbaren Bereiche hinzugefügt. Damit Clients keine Beständigkeit in ihren flüchtigen UID/GID-Bereichen erlangen, wird eine BPF-LSM-basierte Richtlinie durchgesetzt, die sicherstellt, dass auf diese Weise eingerichtete Benutzernamensräume nur in Dateisysteme schreiben können, die sie selbst reserviert haben oder die explizit mittels systemd-nsresourced als erlaubt gelistet sind.
systemd-nsresourced stellt automatisch sicher, dass alle registrierten UID-Bereiche in der NSS-Datenbank des Systems mittels Benutzer-/Gruppen-Datensatznachschlage-API über Varlink [1] erscheinen.
Derzeit können nur UID/GID-Bereiche, die aus genau einer oder genau 65536 UIDs/GIDs bestehen, mit diesem Dienst registriert werden. Desweiteren werden UIDs und GIDs immer zusammen und symmetrisch registriert.
Der Dienst stellt API-Aufrufe bereit, um Einhängungen (die mittels ihrer Einhängedateideskriptoren gemäß des fsmount() -API von Linux referenziert sind), die als erlaubt aufgelistet sind, die Eigentümerschaft eines Cgroup-Unterbaums an den Benutzernamensraum weiterzugeben und ein virtuelles Ethernet-Gerätepaar an den Benutzernamensraum zu delegieren. Wird dies zusammen benutzt, reicht dies aus, um vollständig unprivilegierte Container-Umgebungen, wie dies von systemd-nspawn (1) implementiert wird, vollständig unprivilegierte RootImage= (siehe systemd.exec (5)) oder vollständig unprivilegierte Plattenabbildwerkzeuge wie systemd-dissect (1) zu implementieren.
Dieser Dienst stellt einen Varlink [2] -Dienst bereit: io.systemd.NamespaceResource erlaubt die Registrierung von Benutzernamensräumen und weist ihnen Einhängungen, Cgroups und Netzwerkschnittstellen zu.
SIEHE AUCH
systemd (1), systemd-mountfsd.service (8), systemd-nspawn (1), systemd.exec (5), systemd-dissect (1), user_namespaces (7)
ANMERKUNGEN
|
1. |
Benutzer-/Gruppen-Datensatznachschlage-API über Varlink |
https://systemd.io/USER_GROUP_API
|
2. |
Varlink |
https://varlink.org/
ÜBERSETZUNG
Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann <debian@helgefjell.de> erstellt.
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