Man page - sgt-unequal(6)

Packages contains this manual

Available languages:

en de

Manual

SGT-UNEQUAL

NAME
ÜBERSICHT
BESCHREIBUNG
Unequal-Steuerung
Unequal-Parameter
Gemeinsame Aktionen
Spiele ĂŒber die Spiele-ID angeben
Das MenĂŒ ‘Type’
Spieleparameter auf der Befehlszeile eingeben
Unix Befehlszeilenoptionen
SIEHE AUCH

NAME

sgt-unequal - Lateinisches Quadrat-Puzzle

ÜBERSICHT

sgt-unequal [ --generate n ] [ --print b x h [ --with-solutions ] [ --scale n ] [ --colour ]] [ Spiele-Parameter | Spiele-ID | Zufallsstartwert ]

sgt-unequal --version

BESCHREIBUNG

Sie bekommen ein Quadratgitter; jedes Quadrat darf eine Ziffer zwischen 1 und der GrĂ¶ĂŸe des Gitters enthalten. Zwischen einigen Quadraten befindet sich ein Hinweiszeichen. Ihr Ziel besteht darin, das Gitter komplett mit Zahlen zu befĂŒllen, so dass:

‱

Jede Zeile jede Ziffer nur einmal enthÀlt

‱

Jede Spalte jede Ziffer nur einmal enthÀlt

‱

Alle Hinweiszeichen sind beachtet worden.

Es gibt zwei Modi fĂŒr dieses Spiel, ‘Unequal’ und ‘Adjacent’.

Im Modus ‘Unequal’ sind die Hinweiszeichen GrĂ¶ĂŸer-Als-Symbole, die angeben, dass der Wert eines Quadrats grĂ¶ĂŸer als der seines Nachbarn ist. In diesem Modus könnten nicht alle Hinweise sichtbar sein, insbesondere bei höheren Schwierigkeitsgraden.

Im Modus ‘Adjacent’ sind die Hinweiszeichen senkrechte Striche, die angeben, dass der Wert eines Quadrats nummerisch benachbart (d.h. einen grĂ¶ĂŸer oder kleiner) zu dem des Nachbarn ist. In diesem Modus sind alle Hinweise immer sichtbar; Abwesenheit eines Striches bedeutet daher, dass der Wert eines Quadrats definitiv nicht nummerisch benachbart zu dem des Nachbarquadrats ist.

Im Schwierigkeitsgrad ‘Trivial’ (erreichbar ĂŒber die ‘Custom’-Spieltypauswahl) gibt es keine GrĂ¶ĂŸer-als-Zeichen im ‘Unequal’-Modus; das Puzzle besteht nur darin, das Lateinische Quadrat zu lösen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens erscheint der Modus ‘Unequal’ des Puzzles in der »Guardian weekly« unter dem Namen ‘Futoshiki’.

Unequal ist ein Beitrag von James Harvey zu dieser Sammlung.

Unequal-Steuerung

Unequal hat viel mit dem Steuersystem von Solo gemeinsam.

Um Unequal zu spielen, klicken Sie mit der Maus einfach in ein leeres Quadrat und geben mit der Tastatur eine Ziffer oder einen Buchstaben ein, um das Quadrat zu fĂŒllen. Falls Sie einen Fehler machen, klicken Sie mit der Maus in das falsch ausgefĂŒllte Quadrat und drĂŒcken Sie die Leertaste, um es wieder zu leeren (oder verwenden Sie die Undo-FunktionalitĂ€t).

Falls Sie in ein Quadrat rechts- klicken und dann eine Zahl tippen, wird diese Zahl im Quadrat als ‘Bleistiftmarkierung’ eingetragen. Sie können Bleistiftmarkierungen fĂŒr mehrere Zahlen im gleichen Quadrat vornehmen. Quadrate, in denen Zahlen eingefĂŒllt sind können nicht auch gleichzeitig ĂŒber Bleistiftmarkierungen verfĂŒgen.

Das Spiel ignoriert Bleistiftmarkierungen, daher können Sie diese so einsetzen, wie Sie möchten: Sie können Sie als Erinnerung verwenden, dass ein bestimmtes Quadrat noch mal untersucht werden muss, sobald Sie mehr ĂŒber eine bestimmte Zahl wissen, oder Sie können sie als Liste möglicher Zahlen fĂŒr ein gegebenes Quadrat verwenden oder irgendetwas anderes, was Sie mögen.

Um eine einzelne Bleistiftmarkierung zu entfernen, klicken Sie rechts in das Quadrat und tippen Sie die Zahl noch mal.

Alle Bleistiftmarkierungen in einem Quadrat werden gelöscht, wenn Sie linksklicken und eine Zahl eingeben oder wenn Sie linksklicken und die Leertaste drĂŒcken. Auch rechtsklicken und drĂŒcken der Leertaste wird die Bleistiftmarkierungen löschen.

Wie bei Solo können die Pfeiltasten zusammen mit den Zifferntasten verwendet werden, um Nummern oder Bleistiftmarkierungen zu setzen. Sie können auch die Taste ‘M’ verwenden, um jeden Vorschlag automatisch eintragen zu lassen, der dann zur Entfernung (soweit notwendig) bereit steht oder die Taste ‘H’, um das gleiche durchzufĂŒhren und zusĂ€tzlich alle offensichtlichen VorschlĂ€ge zu entfernen.

Verwenden Sie alternativ die Pfeiltasten, um die Markierung im Gitter zu bewegen. Durch DrĂŒcken der Eingabetaste schalten Sie die Markierung um (von normaler Markierung zur Bleistiftmarkierung). Geben Sie die Zahl ein, um diese in geeigneter Weise in das Quadrat einzutragen. Die Eingabe von 0 oder die Verwendung der Leertaste wird ein gefĂŒlltes Quadrat leeren.

Durch Linksklick auf einen Hinweis wird dieser als erledigt markiert (ausgegraut) oder die Markierung entfernt, falls er bereits markiert ist. Durch Halten von Strg oder Umschalten und DrĂŒcken einer Pfeiltaste werden entsprechende Hinweise neben dem Cursor in der angegebenen Richtung markiert.

(Alle unten beschriebene Aktionen sind auch verfĂŒgbar.)

Unequal-Parameter

Diese Parameter sind von der Option ‘Custom...’ im MenĂŒ ‘Type’ verfĂŒgbar.

Mode

Modus des Puzzles (‘Unequal’ oder ‘Adjacent’)

Size (s*s)

GrĂ¶ĂŸe des Gitters.

Difficulty

Steuert die Schwierigkeit des erstellten Puzzles. Auf der Stufe Trivial gibt es keine GrĂ¶ĂŸer-als-Zeichen; das zu lösende Puzzle ist nur das lateinische Quadrat. In der Recursive-Stufe (nur ĂŒber die ‘Custom’-Spieltypauswahl verfĂŒgbar) ist RĂŒckverfolgung notwendig, aber die Lösung sollte immer noch eindeutig sein. Die Stufen dazwischen benötigen zunehmend komplexe Schlussfolgerungen, um RĂŒckverfolgung zu vermeiden.

Gemeinsame Aktionen

Diese Aktionen sind vom MenĂŒpunkt ‘Game’ und ĂŒber TastaturkĂŒrzel verfĂŒgbar, zusĂ€tzlich zu allen spielspezifischen Aktionen.

(Unter Mac OS X befinden sich diese Aktionen unter den MenĂŒs ‘File’ und ‘Edit’, um den lokalen Benutzerschnittstellenstandards zu genĂŒgen.)
New game
(‘N’, Strg+‘N’)

Beginnt ein neues Spiel, mit einem zufÀlligen Startzustand.

Restart game

Setzt das aktuelle Spiel auf seinen Startzustand zurĂŒck. (Dies kann rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden.)

Load

LĂ€dt ein gespeichertes Spiel aus einer Datei auf der Platte.

Save

Speichert den aktuellen Zustand Ihres Spiels in einer Datei auf der Platte.

Die Operationen Load und Save erhalten Ihren gesamten Spielverlauf (daher können Sie speichern, neuladen und immer noch Aktionen, die Sie vor dem Speichern durchgefĂŒhrt hatten, rĂŒckgĂ€ngig machen (Undo) oder erneut ausfĂŒhren (Redo)).

Print

Wo unterstĂŒtzt (derzeit nur unter Windows) wird ein Dialog gezeigt, der es Ihnen erlaubt, eine beliebige Anzahl von Puzzlen zu drucken, die aus den aktuellen Parametern generiert werden, darunter optional auch das aktuelle Puzzle. (NatĂŒrlich nur fĂŒr Puzzles, die sinnvoll gedruckt werden können – fĂŒr Fifteen ist es schwer, eine vernĂŒnftige druckbare Darstellung zu ersinnen.)

Undo (‘U’, Strg+‘Z’, Strg+‘_’, ‘*’)

Setzt einen einzelnen Spielzug zurĂŒck. (Sie können SpielzĂŒge bis zum Beginn der Sitzung zurĂŒcksetzen.)

Redo (‘R’, Strg+‘R’, ‘#’)

Nimmt einen vorher zurĂŒckgesetzten Spielzug wieder vor.

Copy

Kopiert den aktuellen Zustand Ihres Spiels im Textformat in die Zwischenablage, so dass Sie ihn in, sagen wir, Ihren E-Mail-Client oder ein Web-Diskussionsforum einfĂŒgen können, falls Sie das Spiel mit jemanden diskutieren. (Nicht alle Spiele unterstĂŒtzen diese Funktion.)

Solve

ÜberfĂŒhrt das Puzzle sofort in seinen gelösten Zustand. Bei einigen Spielen (Cube) wird diese Funktion ĂŒberhaupt nicht unterstĂŒtzt, da sie keinen besonderen Zweck erfĂŒllt. Bei anderen Spielen (wie Pattern) kann der gelöste Zustand Ihnen Informationen geben, falls Sie nicht erkennen können, ob ĂŒberhaupt eine Lösung existiert oder wo Sie einen Fehler gemacht haben. FĂŒr wieder andere Spiele (wie Sixteen) teilt Ihnen die automatische Lösung nichts darĂŒber mit, wie Sie zu der Lösung kommen , aber sie stellt eine nĂŒtzliche Methode dar, schnell dorthin zu gelangen, so dass Sie mit den Stein-Setz-SpielzĂŒgen und Transformationen experimentieren können.

Einige Spiele (wie Solo) sind in der Lage, eine Spiele-ID zu lösen, die Sie aus anderer Quelle erhalten haben. Andere Spiele (wie Rectangles) können keine Spiele-ID lösen, die sie nicht selbst erfunden haben, aber wenn sie die Spiel-ID selbst erfunden haben, kennen sie die Lösung bereits. Wieder andere Spiele (Pattern) können einige externe Spiele-IDs lösen, aber nur falls diese nicht zu schwer sind.

Der ‘Solve’-Befehl fĂŒgt den gelösten Zustand an das Ende der Undo-Kette fĂŒr das Puzzle hinzu. Mit anderen Worten, falls Sie zum eigenstĂ€ndigen Lösen zurĂŒckkehren wollen, nachdem Sie die Antwort gesehen habe, wĂ€hlen Sie einfach Undo aus.

Quit (‘Q’, Strg+‘Q’)

Schließt die Anwendung komplett.

Spiele ĂŒber die Spiele-ID angeben

Es gibt zwei verschiedene Arten eine Spielspezifikation in einem Puzzle zu speichern und dieses spÀter wieder herzustellen, entweder in Ihrer Umgebung oder in der Ausgabe des gleichen Puzzles bei einer anderen Person.

Die Optionen ‘Specific’ und ‘Random Seed’ aus dem MenĂŒ ‘Game’ (oder ‘File’ unter Mac OS X) zeigen jeweils ein StĂŒck Text (eine ‘Spiele-ID’), der ausreicht, um genau dieses Spiel zu einem spĂ€teren Zeitpunkt zu rekonstruieren.

Sie können eines dieser TextstĂŒcke spĂ€ter wieder im Programm eingeben (ĂŒber die gleiche MenĂŒoption ‘Specific’ oder ‘Random Seed’) und es wird das gleiche Spiel wieder erzeugt. Sie können auch eines davon (unter Windows oder Unix) als Befehlszeilen-Argument verwenden; lesen Sie unten fĂŒr weitere Details.

Der Unterschied in der zwei Formen besteht darin, dass die beschreibende Spiele-ID eine Beschreibung des Anfangszustands des Spieles ist, wĂ€hrend der Zufallsstartwert lediglich ein StĂŒck beliebiger Text ist, der als Eingabe fĂŒr den Zufallszahlengenerator zur Erzeugung des Puzzles verwandt wurde. Dies bedeutet:

‱

Beschreibende Spiele-IDs sind typischerweise fĂŒr viele Puzzle lĂ€nger (wobei einige, wie Cube ( sgt-cube (6)) nur eine sehr kurze Beschreibung benötigen). Daher ist der Zufallsstartwert oft ein schnellerer Weg, um das gerade gespielte Puzzle aufzuschreiben oder es jemanden anderen mitzuteilen, so dass er das Gleiche wie Sie spielen kann.

‱

Jeder beliebige Text ist ein gĂŒltiger Zufallsstartwert. Bei den automatisch generierten handelt es sich um fĂŒnfzehnstellige Zahlen, es funktioniert aber alles, Sie können Ihren vollstĂ€ndigen Namen oder ein erfundenes Wort eingeben und ein gĂŒltiges Puzzle wird daraus erstellt. Dies gibt zwei oder mehr Leuten die Möglichkeit, das gleiche Puzzle um die Wette zu lösen: Sie denken sich einen Zufallsstartwert aus und jeder tippt ihn zur gleichen Zeit ein. Damit hat keiner einen Vorteil dadurch, dass er das erstellte Puzzle vor jemanden anderen gesehen hat.

‱

Oft ist es möglich, Puzzle aus anderen Quellen (wie ‘Nonograms’ oder ‘Sudoku’ aus Zeitungen) in beschreibende Spiele-IDs zu verwandeln, die mit diesen Programmen verwandt werden können.

‱

Zufallsstartwerte erzeugen nicht notwendigerweise die gleichen Ergebnisse, wenn sie mit einer anderen Version des Puzzle-Programms verwandt werden. Dies beruht darauf, dass der Erzeugungsalgorithmus in neueren Versionen des Codes verbessert oder verÀndert worden sein könnte und daher ein anderes Ergebnis erzeugen wird, wenn die gleiche Sequenz an Ziffern als Zufallszahl angegeben wird. Verwenden Sie eine beschreibende Spiele-ID, falls Sie sich nicht sicher sind, dass sie auf der gleichen Version des Programms wie der Ihren verwandt wird.

(Verwenden Sie die MenĂŒoption ‘About’ um die Versionsnummer des Programms herauszufinden. Programme mit der gleichen Versionsnummer auf verschiedenen Plattformen sollten im Hinblick auf die Zufallsstartwerte kompatibel sein.)

Eine beschreibende Spiele-ID beginnt mit einem StĂŒck Text, der die Parameter des aktuellen Spiels kodiert (wie beispielsweise die GittergrĂ¶ĂŸe). Dann folgt ein Doppelpunkt und danach eine Beschreibung des Anfangszustandes des Spieles. Ein Zufallsstartwert beginnt mit einer Ă€hnlichen Zeichenkette, enthĂ€lt dann aber ein Rautezeichen gefolgt von beliebigen Daten.

Falls Sie eine beschreibende Spiele-ID eingeben wird das Programm nicht in der Lage sein, Ihnen den erzeugenden Zufallsstartwert anzuzeigen, da es nicht aus einem Zufallsstartwert erzeugt wurde. Falls Sie allerdings einen Zufallsstartwert eingeben , wird das Programm in der Lage sein, Ihnen den daraus abgeleiteten Zufallsstartwert anzuzeigen.

Beachten Sie, dass die Spieleparameterzeichenketten sich in den zwei Formen unterscheiden können. Bei einigen Spielen werden beim Zufallsstartwert zusÀtzliche Parameterdaten angegeben werden, die bei der beschreibenden Spiele-ID entfallen. Dies kommt daher, dass diese Parameterinformationen nur zur Erstellung von Gittern, aber nicht beim Spielen relevant sind. So wird beispielsweise der Schwierigkeitsgrad von Solo ( sgt-solo (6)) in der beschreibenden Spiele-ID nicht erwÀhnt.

Diese zusĂ€tzlichen Parameter werden auch nicht permanent gesetzt, falls Sie eine Spiele-ID eingeben. Nehmen wir beispielsweise an, Sie haben den Schwierigkeitsgrad ‘Advanced’ in Solo eingestellt und ein Freund bittet Sie um UnterstĂŒtzung bei einem Spiel der Schwierigkeit ‘Trivial’. Er liest daher einen einen Zufallsstartwert unter Benutzung der Schwierigkeit ‘Trivial’ aus und Sie geben diesen ein. Das Programm wird Ihnen das gleiche Gitter mit der Schwierigkeit ‘Trivial’ erstellen, mit dem Ihr Freund Probleme hatte, aber sobald Sie es zuende gespielt haben und ein neues Spiel beginnen, wird wieder automatisch auf die Schwierigkeit ‘Advanced’ zurĂŒckgeschaltet, die vorher eingestellt worden war.

Das MenĂŒ ‘Type’

Das MenĂŒ ‘Type’ kann, falls vorhanden, eine Liste der voreingestellten Spieleeinstellungen enthalten. Wird eines dieser EintrĂ€ge ausgewĂ€hlt, wird ein neues Spiel mit den angegebenen Parametern gestartet.

Das MenĂŒ ‘Type’ kann auch eine Option ‘Custom’ enthalten, die es Ihnen erlaubt, die Parameter des Spiels im Detail einzustellen. Die Parameter sind spielspezifisch und werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Spieleparameter auf der Befehlszeile eingeben

(Dieser Abschnitt betrifft nicht die Mac OS X-Version.)

Die Spiele in dieser Sammlung speichern absichtlich niemals Informationen auf dem Computer, auf dem sie ausgefĂŒhrt werden: sie haben keine Bestenliste und keine abgespeicherten Voreinstellungen. (Dies kommt daher, dass ich annehme, dass einige Personen sie auf der Arbeit spielen werden und diese Personen möchten wahrscheinlich so wenige Nachweise wie möglich hinterlassen!)

Falls Sie allerdings eines dieser Spiele mit einem vorgegebenen Satz an bestimmten Parametern starten möchten, können Sie diese auf der Befehlszeile angeben.

Am einfachsten erfolgt dies, indem Sie die gewĂŒnschten Parameter mit dem MenĂŒ ‘Type’ einrichten (siehe oben) und dann ‘Random Seed’ aus dem MenĂŒ ‘Game’ oder ‘File’ (siehe oben) auswĂ€hlen. Der Text in dem Kasten ‘Game ID’ wird dann aus zwei Teilen bestehen, getrennt durch eine Raute. Der erste dieser Teile stellt die Spieleparameter dar (beispielsweise die GrĂ¶ĂŸe des Spielbereichs, und alles was Sie ĂŒber das MenĂŒ ‘Type’ eingestellt haben).

Falls Sie das Spiel mit genau diesem Parametertext auf der Befehlszeile ausfĂŒhren, wird es mit den von Ihnen angegebenen Einstellungen gestartet.

Beispiel: Sie fĂŒhren Cube aus (siehe sgt-cube (6)), wĂ€hlen ‘Octahedron’ aus dem MenĂŒ ‘Type’ aus und gehen dann zu der Auswahl der Spiele-ID. Dort sehen Sie eine Zeichenkette der Form ‘ o2x2#338686542711620 ’. Verwenden Sie nur den Teil vor der Raute (‘ o2x2 ’) und starten Sie Cube mit diesem Text auf der Befehlszeile: ‘ sgt-cube o2x2 ’.

Falls Sie die gesamte Spiele-ID auf der Befehlszeile angeben wird das Spiel mit dem speziellen beschriebenen Spiel gestartet. Dies ist manchmal der bequemere Weg eine bestimmte Spiele-ID zu starten, statt diese in den Auswahlkasten fĂŒr die Spiele-ID einzufĂŒgen.

(Sie können die kodierten Spieleparameter auch aus der MenĂŒoption ‘Specific’ statt ‘Random Seed’ auslesen, allerdings werden dann einige Parameter, wie der Schwierigkeitsgrad in Solo, fehlen. Lesen Sie oben fĂŒr weitere Details darĂŒber.)

Unix Befehlszeilenoptionen

(Dieser Abschnitt betrifft nur die Unix-Portierung.)

ZusĂ€tzlich zu der Möglichkeit, die Spieleparameter auf der Befehlszeile zu ĂŒbergeben (siehe oben) gibt es verschiedene andere Optionen:

--game

--load

Diese Optionen bestimmen, ob das angegebene Befehlszeilenargument als spezieller Spieleparameter oder als eine zuvor gespeicherte und jetzt zu ladende (‘--load’) Datei betrachtet wird. Nur eine der beiden Parameter sollte angegeben werden. Falls keine der Optionen angegeben ist, wird basierend auf dem Format des Arguments der zutreffende Fall erraten.

--generate n

Falls diese Option angegeben wird, dann werden eine Reihe von beschreibenden Spiele-IDs ausgedacht und auf der Standardausgabe ausgegeben. Dies ist hilfreich, um Zugriff auf die Spieleerzeugungsalgorithmen zu erhalten, ohne notwendigerweise die OberflÀche zu verwenden.

Falls auf der Befehlszeile Spieleparameter angegeben sind, werden diese zur Erzeugung von Spiele-IDs verwandt; andernfalls wird ein voreingestellter Satz an Parametern verwandt.

Der hÀufigste Einsatzfall dieser Option besteht im Zusammenhang mit der Option --print . Dabei unterscheidet sich das Verhalten etwas, siehe unten.

--print w x h

Falls diese Option angegeben wird, wird eine gedruckte Darstellung eines oder mehrerer ungelöster Puzzles im PostScript-Format auf die Standardausgabe gesandt, anstatt dass das Puzzle angezeigt wird.

Auf jeder Seite mit Puzzlen wird es w quer und h nach unten geben. Falls es mehr Puzzle als w × h gibt wird mehr als eine Seite gedruckt.

Falls auch --generate angegeben wurde, werden die ausgedachten Spiele-IDs zur Erzeugung der gedruckten Ausgabe verwandt. Andernfalls wird auf der Standardeingabe eine Liste von Spiele-IDs im gleichen Format, wie das von --generate erzeugte, erwartet (diese können beschreibend oder mit Zufallsstartwert sein, siehe oben).

Zum Beispiel:

sgt-net --generate 12 --print 2x3 7x7w | lpr

Wird zwei Seiten an gedruckten Net-Puzzlen (jedes wird ein 7×7 Umlauf-Gitter enthalten) erstellen und diese ĂŒber eine Pipe an den lpr -Befehl senden, der die Ausgabe auf vielen Systemen auf den eigentlichen Drucker schicken wird.

Es gibt verschiedene weitere Optionen mit Auswirkungen auf das Drucken, siehe unten.

--save file-prefix [ --save-suffix file-suffix ]

Falls diese Option angegeben wird, werden statt der Anzeige eines Puzzles die gespeicherten Spieledateien fĂŒr ein oder mehrere Puzzles in Dateien geschrieben, die aus den angegebenen PrĂ€- und/oder Suffixen konstruiert werden.

Falls auch --generate angegeben wurde, werden die ausgedachten Spiele-IDs zur Erzeugung der gedruckten Ausgabe verwandt. Andernfalls wird auf der Standardeingabe eine Liste von Spiele-IDs im gleichen Format, wie das von --generate erzeugte, erwartet (diese können beschreibend oder mit Zufallsstartwert sein, siehe oben).

Zum Beispiel:

sgt-net --generate 12 --save game --save-suffix .sav

wird zwölf gespeicherte Spieledateien fĂŒr Net mit den Namen game0.sav bis game11.sav erstellen.

--version

Gibt nur die Versionsinformationen ĂŒber das Spiel aus und wird dann beendet.

Die folgenden Optionen sind nur von Bedeutung, falls auch --print angegeben wird:
--with-solutions

Die mit ungelösten Puzzlen gefĂŒllte Seite wird von den Lösungen zu diesen Puzzlen gefolgt.

--scale n

Passt die GrĂ¶ĂŸe jedes Puzzles im Ausdruck an. GrĂ¶ĂŸere Zahlen vergrĂ¶ĂŸern die Puzzle; der Standardwert ist 1.0.

--colour

Die Puzzles werden in Farbe statt schwarz-weiß ausgedruckt (falls dies vom Puzzle unterstĂŒtzt wird).

SIEHE AUCH

Komplette Dokumentation in /usr/share/doc/sgt-puzzles/puzzles.txt.de.gz.