Man page - journal-remote.conf(5)
Packages contains this manual
- systemd-journal-remote.socket(8)
- systemd-journal-upload.service(8)
- journal-remote.conf.d(5)
- systemd-journal-remote.service(8)
- systemd-journal-gatewayd.service(8)
- journal-upload.conf(5)
- systemd-journal-gatewayd(8)
- systemd-journal-remote(8)
- journal-upload.conf.d(5)
- systemd-journal-upload(8)
- journal-remote.conf(5)
- systemd-journal-gatewayd.socket(8)
apt-get install systemd-journal-remote
Available languages:
en deManual
JOURNAL-REMOTE.CONF
BEZEICHNUNGĂBERSICHT
BESCHREIBUNG
KONFIGURATIONSVERZEICHNISSE UND RANGFOLGE
OPTIONEN
SIEHE AUCH
ANMERKUNGEN
ĂBERSETZUNG
BEZEICHNUNG
journal-remote.conf, journal-remote.conf.d - Konfigurationsdateien fĂŒr den Dienst, der ferne Journal-EintrĂ€ge akzeptiert
ĂBERSICHT
/etc/systemd/journal-remote.conf
/run/systemd/journal-remote.conf
/usr/local/lib/systemd/journal-remote.conf
/usr/lib/systemd/journal-remote.conf
/etc/systemd/journal-remote.conf.d/*.conf
/run/systemd/journal-remote.conf.d/*.conf
/usr/local/lib/systemd/journal-remote.conf.d/*.conf
/usr/lib/systemd/journal-remote.conf.d/*.conf
BESCHREIBUNG
Diese Dateien konfigurieren verschiedene Parameter von systemd-journal-remote.service (8). Siehe systemd.syntax (7) fĂŒr eine allgemeine Beschreibung der Syntax.
KONFIGURATIONSVERZEICHNISSE UND RANGFOLGE
Die Standardkonfiguration wird wĂ€hrend der Kompilierung gesetzt. Daher wird eine Konfiguration nur benötigt, wenn von diesen Vorgaben abgewichen werden muss. Die Hauptkonfigurationsdatei wird aus einem der aufgefĂŒhrten Verzeichnisse in der PrioritĂ€tsreihenfolge geladen, nur die zuerst gefundene Datei wird verwandt: /etc/systemd/, /run/systemd/, /usr/local/lib/systemd/ [1] , /usr/lib/systemd/. Die Lieferantenversion der Datei enthĂ€lt die Vorgaben als auskommentierte Hinweise fĂŒr den Administrator. Lokal können diese Einstellungen durch die Erstellung von ErgĂ€nzungen, wie nachfolgend beschrieben, auĂer Kraft gesetzt werden. Zu diesem Zweck kann die Hauptkonfigurationsdatei (oder eine Kopie in /etc/, falls sie in /usr/ ausgeliefert wird) auch bearbeitet werden, allerdings wird empfohlen, ErgĂ€nzungen fĂŒr lokale Konfiguration zu verwenden, statt die Hauptkonfigurationsdatei zu verĂ€ndern.
ZusĂ€tzlich zu der Hauptkonfigurationsdatei, werden ErgĂ€nzungs-Konfigurationsschnipsel aus /usr/lib/systemd/*.conf.d/, /usr/local/lib/systemd/*.conf.d/ und /etc/systemd/*.conf.d/ gelesen. Diese ErgĂ€nzungen haben Vorrang vor der Hauptkonfigurationsdatei und setzen diese auĂer Kraft. Dateien in den Konfigurationsunterverzeichnissen *.conf.d/ werden in lexikographischer Reihenfolge nach ihrem Dateinamen sortiert, unabhĂ€ngig davon, in welchem Unterverzeichnis sie sich befinden. Bei Optionen, die nur einen einzelnen Wert akzeptieren, hat der Eintrag in der Datei, die als letztes in der Sortierung folgt, Vorrang, falls mehrere Dateien die gleiche Option angeben. Bei Optionen, die eine Liste von Werten akzeptieren, werden EintrĂ€ge gesammelt, wie sie in den sortierten Dateien auftauchen.
Wenn Pakete die Konfiguration anpassen mĂŒssen, können sie ErgĂ€nzungen unter /usr/ installieren. Dateien in /etc/ sind fĂŒr den lokalen Administrator reserviert, der diese Logik verwenden kann, um die durch die Lieferantenpakete bereitgestellten Konfigurationsdateien auĂer Kraft zu setzen. Um ErgĂ€nzungen der Pakete auĂer Kraft zu setzen, mĂŒssen ErgĂ€nzungen verwandt werden, da die Hauptkonfigurationsdatei die niedrigste PrioritĂ€t hat. Es wird empfohlen, allen Dateinamen in diesen Unterverzeichnissen eine zweistellige Zahl und einen Bindestrich voranzustellen, um die Sortierung zu vereinfachen. Dies definiert auch ein Konzept von ErgĂ€nzungsprioritĂ€ten, um es Betriebssystemlieferanten zu ermöglichen, ErgĂ€nzungen in einem bestimmten Bereich auszuliefern, der unterhalb des von Benutzern verwandten Bereichs liegt. Dies sollte das Risiko reduzieren, dass eine PaketergĂ€nzung versehentlich durch Benutzer definierte ErgĂ€nzungen auĂer Kraft setzt. Es wird empfohlen, den Bereich 10-40 fĂŒr ErgĂ€nzungen in /usr/ und den Bereich 60-90 fĂŒr ErgĂ€nzungen in /etc/ und /run/ zu verwenden um sicherzustellen, dass lokale und flĂŒchtige ErgĂ€nzungen PrioritĂ€t gegenĂŒber ErgĂ€nzungen haben, die vom Betriebssystemlieferanten geliefert werden.
Um eine vom Lieferanten bereitgestellte Konfigurationsdatei zu deaktivieren, wird empfohlen, einen Symlink nach /dev/null in dem Konfigurationsverzeichnis in /etc/ mit dem gleichen Dateinamen wie die Konfigurationsdatei des Lieferanten abzulegen.
OPTIONEN
Alle Optionen werden im Abschnitt »[Remote]« konfiguriert:
Seal=
Signiert die Daten im Journal periodisch mittels »Forward Secure Sealing«.
HinzugefĂŒgt in Version 229.
SplitMode=
Entweder »host« oder »none«.
HinzugefĂŒgt in Version 220.
ServerKeyFile=
SSL-SchlĂŒssel im PEM-Format.
HinzugefĂŒgt in Version 220.
ServerCertificateFile=
SSL-Zertifikat im PEM-Format.
HinzugefĂŒgt in Version 220.
TrustedCertificateFile=
SSL-CA-Zertifikat.
HinzugefĂŒgt in Version 220.
MaxUse= , KeepFree= , MaxFileSize= , MaxFiles=
Diese entsprechen SystemMaxUse= , SystemKeepFree= , SystemMaxFileSize= und SystemMaxFiles= in journald.conf (5).
MaxUse= steuert, wie viel Plattenplatz systemd-journal-remote maximal benutzen darf. KeepFree= steuert, wie viel Plattenplatz systemd-journal-remote fĂŒr andere Verwendung frei lassen soll. systemd-journal-remote wird beide Begrenzungen berĂŒcksichtigen und den kleineren der beiden Werte verwenden.
MaxFiles= steuert, wie viele einzelne Journal-Dateien maximal behalten werden sollen. Beachten Sie, dass nur archivierte Dateien gelöscht werden, um die Anzahl der Dateien zu reduzieren, bis diese BeschrÀnkung erreicht wird; aktive Dateien verbleiben. Das bedeutet, dass insgesamt mehr Journal-Dateien verbleiben können, als diese BeschrÀnkung erlaubt, nachdem die AufrÀumaktion abgeschlossen ist.
HinzugefĂŒgt in Version 253.
SIEHE AUCH
journald.conf (5), systemd (1), systemd-journal-remote.service (8), systemd-journald.service (8)
ANMERKUNGEN
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1. |
đŁ đ„ đ§š đ„ đ„ đŁ Bitte beachten Sie, dass diese Konfigurationsdateien zu allen Zeiten verfĂŒgbar sein mĂŒssen. Falls /usr/local/ eine separate Partition ist, könnte diese wĂ€hrend des frĂŒhen Systemstarts nicht verfĂŒgbar sein und darf dann nicht fĂŒr Konfiguration verwandt werden. |
ĂBERSETZUNG
Die deutsche Ăbersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann <debian@helgefjell.de> erstellt.
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